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Neuorganisation der Dienststelle

Informationen zur Neuorganisation der Dienststelle

Sehr geehrte Damen und Herren,

zunächst einmal möchte ich Ihnen allen die besten Wünsche für das neue Jahr übermitteln und insbesondere denjenigen, die sich im vergangenen Sommer an der Zufriedenheitsanalyse in Bezug auf die Arbeit der Dienststelle beteiligt haben, für ihre Teilnahme danken. Wir haben zahlreiche Rückmeldungen erhalten, die sehr wertvoll für unsere Arbeit sind.

Wir sind froh über die insgesamt sehr positiven Resultate. Wir erkennen aber auch, dass wir an einzelnen Stellen, wie Erreichbarkeit, Klarheit und Schnelligkeit, noch besser werden müssen. Dieses Ziel haben wir uns für das Jahr 2019 gesetzt. Die vollständigen Ergebnisse der Analyse können Sie auf der Interseite der Dienststelle (www.selbstbestimmt.be) einsehen.

Die Dienststelle ist in Ostbelgien in vielfältiger Art und Weise an der konkreten Umsetzung der sogenannten sechsten belgischen Staatsreform beteiligt. Dies stellt uns vor große Herausforderungen, die wir jedoch als Chance begreifen. Nachdem wir 2018 zahlreiche Weichen gestellt haben, steht im Jahr 2019 die konkrete Umsetzung im Vordergrund. Dazu möchte ich Ihnen einige Informationen zukommen lassen:

  • Jede Person, die eine neue Anfrage bei der Dienststelle stellt, erhält einen Ansprechpartner. Dieser Mitarbeiter ist in der Regel für eine bestimmte Gemeinde und eine bestimmte Altersgruppe zuständig. Da wir Sie aber bereits kennen (wenn auch nicht zwingend persönlich), müssen Sie nichts unternehmen.
  • Die bisherige „Einschreibung bei der Dienststelle“ existiert nicht mehr. Das hat für Sie, weil Sie bereits „eingeschrieben“ oder „uns bekannt“ sind, keine Auswirkungen. Sie müssen auch hier nichts unternehmen.
  • Jedes Mal, wenn wir Sie beraten oder gemeinsam mit Ihnen ermitteln, was Sie konkret benötigen, machen wir das ausschließlich mit Instrumenten, die wissenschaftlich ausgearbeitet und praktisch erprobt worden sind. Alle Mitarbeiter der Dienststelle sind in der Anwendung dieser Instrumente geschult.
  • Eines dieser Instrumente, der sogenannte BelRAI-Screener, wird bei Senioren genutzt und dient seit dem 1. Januar 2019 dazu, eine sogenannte Unterstützungskategorie für den Senior oder die Seniorin zu bestimmen. Diese Unterstützungskategorie wird z.B. dann benötigt, wenn Sie einen Einzug in ein Wohn- und Pflegezentrum (früher Alten- und Pflegewohnheim) in Betracht ziehen. Auf Wunsch unterstützen wir Sie dabei weiterhin.
  • Wenn Sie uns anrufen, möchten wir sicherstellen, dass Sie schnellstmöglich mit dem richtigen Mitarbeiter in Kontakt kommen. Ziel ist, dass jedes Telefonat mit einer konkreten Absprache endet oder mit einer Zusage, dass und wann Sie zurückgerufen werden. Sie erreichen uns weiterhin unter folgenden Telefonnummern:
    – 080 229 111 für Menschen unter 65 Jahren
    – 087 590 590 für Senioren im Norden Ostbelgiens
    – 080 229 111 für Senioren im Süden Ostbelgiens.
  • Die Nebenstelle am Standort Eupen (im Eupen Plaza) wird voraussichtlich ab September 2019 über feste Öffnungszeiten verfügen – wie es jetzt schon im Hauptsitz in St. Vith der Fall ist.
  • In Bereichen, in denen es Wartelisten gibt (z.B. berufliche Maßnahmen, Treppensitzlifte), wird dies weiterhin klar und offen kommuniziert. Seit kurzem können Sie dies auch auf unserer Internetseite selbstbestimmt.be nachlesen.
  • Die Dienststelle nutzt nach wie vor ihr einfaches Beschwerdemanagement, das es auch in leichter Sprache gibt. Wir möchten unsere Dienstleistungen nämlich immer weiter verbessern. Und dafür sind wir auf Ihre Rückmeldung und konstruktive Kritik angewiesen.

Bei all diesen Neuerungen, die wir 2018 ausgearbeitet haben und derzeit konkret umsetzen, sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Dienststelle weiter immer bestrebt, auch die aktuellen Anfragen und Bedarfe best- und schnellstmöglich zu beantworten. Dies gelingt uns nicht immer, und dafür bitte ich um Nachsicht. Gleichzeitig möchte ich aber auch auf Folgendes hinweisen: die Dienststelle hat 2018 mehr Unterstützungsleistungen als in jedem anderen bisherigen Jahr ausgezahlt. Und im Vergleich zu allen Anfragen, die uns gestellt wurden, sind nur sehr wenige abgelehnt worden. Grund für die Ablehnungen war immer, dass formale, medizinische oder räumliche Kriterien nicht erfüllt waren.

An dieser Stelle möchte ich nur einige wenige Zahlen für 2018 nennen:

  • Bei den mehr als 300 von der Dienststelle bezuschussten Mobilitätshilfen (wie Rollstühlen, Scootern) ist das Verhältnis zwischen Zusagen und Absagen in etwa 30 zu 1.
  • Es sind doppelt so viele Treppensitzlifte neu installiert worden wie im Jahresdurchschnitt der vier Jahre davor (2014-2017). Nichtsdestotrotz betrug die Auszahlungsfrist der Dienststelle bis zu sechs Monate.
  • Wir haben mehr als 600 Personen mit Unterstützungsbedarf in verschiedenen Ausbildungs- und Beschäftigungsformen begleitet und/oder finanziell unterstützt.
  • Über 100 Personen mit Unterstützungsbedarf, die jünger als 65 Jahre sind, leben in einer begleiteten Wohnform.

Abschließend möchte ich auf unsere aktualisierte Datenschutzerklärung hinweisen, die Sie auf der Internetseite der Dienststelle www.selbstbestimmt.be finden. Diese enthält die wichtigsten Informationen über die Verarbeitung aller Daten, die wir benötigen, um unsere Aufgaben zu erfüllen.

Anregungen und Nachfragen können Sie gerne an neu@selbstbestimmt.be richten. Diese Mail erreicht mich persönlich.

 

Es verbleibt mit freundlichen Grüßen,

Dr. Stephan Förster
Geschäftsführender Direktor