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Das Projekt Coresil

Das Projekt „Coresil“ zielt auf die Unterstützung der Widerstandsfähigkeit (oder Resilienz) von Menschen mit Unterstützungsbedarf, ihren Familien und Fachleuten, die von der Gesundheitskrise schwer betroffen sind, ab.

Ein weiteres Ziel ist die Erhöhung der organisatorischen Belastbarkeit, um es den öffentlichen Diensten und Sozialdiensten zu ermöglichen, ihr Angebot auch in Krisenzeiten aufrecht zu erhalten.

Die Dienststelle für Selbstbestimmtes Leben setzt im Rahmen dieses Projekts zwei Aktionen um, die Personen mit Beeinträchtigungen unterstützen sollen.

1. Erweiterung der Beratungsmöglichkeiten durch den Einsatz von ELVI CGM

Seit September 2020 wird die Anwendung CGM ELVI benutzt, um Beratungsgespräche über Videokonferenz anzubieten. CGM ELVI ist eine sichere Lösung, die den Austausch von sensiblen Daten ermöglicht. Durch eine einfache Bedienoberfläche können Beratungsgespräche mit bis zu fünf Personen auf Distanz geführt werden.

2. Bereitstellung von Dokumenten auf Leichter Sprache für Personen mit Beeinträchtigungen

Um das Corona-Virus und die damit verbundenen Maßnahmen zu erklären, werden Unterlagen auf Leichter Sprache vorbereitet und verteilt. In diesem Rahmen wird z.B. das „Smile“-Heft zum Coronavirus aus dem Französischen ins Deutsche übersetzt und mit passenden Informationen zur Deutschsprachigen Gemeinschaft ergänzt. Verschiedene Smile-Hefte existieren bereits zu einer Reihe von Themen (hier können Sie mehr erfahren). Im Rahmen dieses Projekts ist auch die Übersetzung weiterer Dokumente vorgesehen.

Die Partner des Projekts

Dieses Projekt ist im Rahmen der überregionalen Zusammenarbeit mit folgenden Partnern entstanden:

  • Die AVIQ (Wallonien) ist die wallonische Agentur, die für die Politik der Eingliederung von Menschen mit Beeinträchtigungen sowie für die Politik des Wohlbefindens, der Gesundheit, der Unterstützung von Senioren und der Familienzulagen zuständig ist (aviq.be).
  • Die Diakonie Michaelshoven (Nordrhein-Westfalen) ist ein zentraler Akteur auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendhilfe, der sozialen Dienste für Familien, Menschen mit Beeinträchtigungen und Senioren (diakonie-michaelshoven.de).
  • Nestwaerme (Rheinland-Pfalz) verfügt über 20 Jahre Erfahrung in der Unterstützung von Angehörigen von Kindern mit Beeinträchtigungen in den Bereichen Gesundheit, mobile Pflege, Beratung, Inklusion und Krisenintervention (nestwaerme.de).
  • Das Sozialwerk Aachener Christen (Nordrhein-Westfalen) bietet Menschen Beratung und Unterstützung im Bereich der sozialen und beruflichen Eingliederung an (sozialwerk-aachen.de).

Unterstützung erfährt das Projekt darüber hinaus von assoziierten Partnern wie dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz sowie von der Kreisverwaltung des Eifelkreis Bitburg-Prüm und der Verbandsgemeindeverwaltung Südeifel in Rheinland-Pfalz.

Das Programm Interreg V – Euregio Maas-Rhein (EMR)

Das Projekt beginnt am 1. September 2020 für die Dauer von einem Jahr. Es wird durch das Programm Interreg V – Euregio Maas-Rhein unterstützt, das Teile von Belgien, Deutschland und den Niederlanden abdeckt.